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Pestizide (Schädlingsbekämpfung) und leere Verpackungen

Erläuterung: Gemeint sind hier alle Chemikalien, die der Vernichtung von Schädlingen in Haus und Garten dienen. Dazu zählen auch leere Verpackungen. Zur Entsorgung von Großmengen und deren Verpackungen in der Landwirtschaft siehe Pflanzenschutzmittel. Schädlingsbekämpfungsmittel sind hochgiftig und zum Teil brennbar. Explosionsgefahr besteht in Verbindung mit leicht oxidierbaren bzw. oxidierend wirkenden Stoffen. Bei der Verbrennung chlorhaltiger Schädlingsbekämpfungsmittel können Dioxine und Furane entstehen. “Wühlmaustod” ist phosphidhaltig, in Verbindung mit Wasser entsteht das giftige Gas Phosphin. Sie sind als Schadstoff zu entsorgen.
Was?: Abfallgruppe Schadstoff „Gefährliche Abfälle“ – meist gekennzeichnet durch Gefahrenhinweise wie Symbole für „ätzend“, „feuergefährlich“, „giftig“ o.ä.
Wohin?: Schadstoffmobil oder Pamira: Beim Schadstoffmobil können pro Sammeltermin höchstens 100 kg und nicht mehr als 20 kg oder Liter pro Gefäß abgegeben werden. Persönliche Abgabe (nicht einfach abstellen!) möglichst im Originalgefäß. Unter www.pamira.de werden Sammeltermine für leere landwirtschaftlichen Kanister angezeigt.
Wie vermeiden?: Bedarfsgerechter Einkauf sorgt dafür, dass keine Restmengen entsorgt werden müssen.
Weitere Infos: Lagern Sie keine größeren Mengen unnötig lange ein, bewahren Sie die Mittel trocken und geschützt auf. Tipps zur Schädlingsbekämpfung bekommen Sie bei der Verbraucherzentrale Tel. 0641/76234
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