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Schädlingsbekämpfungsmittel

Erläuterung: Gemeint sind hier unbenutzte Reste aller Chemikalien, die der Vernichtung von Schädlingen in Haus und Garten dienen. Dazu zählen auch leere Verpackungen. Schädlingsbekämpfungsmittel sind hochgiftig und zum Teil brennbar. Explosionsgefahr besteht in Verbindung mit leicht oxidierbaren bzw. oxidierend wirkenden Stoffen. Bei der Verbrennung chlorhaltiger Schädlingsbekämpfungsmittel können Dioxine und Furane entstehen. Sie sind als Schadstoff zu entsorgen. Bitte beachten Sie die besonders notwendigen Schutzmaßnahmen bei Nagergiften, auch Rodentizide genannt - siehe Rattengifte!
Was?: Abfallgruppe Schadstoff „Gefährliche Abfälle“ – meist gekennzeichnet durch Gefahrenhinweise wie Symbole für „ätzend“, „feuergefährlich“, „giftig“ o.ä.
Wohin?: Schadstoffmobil Pro Sammeltermin Abgabe von höchstens 100 kg und nicht mehr als 20 kg oder Liter pro Gefäß. Möglichst im Originalgefäß. Persönliche Abgabe (nicht einfach abstellen!).
Wie vermeiden?: Begrenzen Sie den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmittel durch biologische Maßnahmen so weit wie möglich (siehe Verbraucherzentrale unter „Noch Fragen?“).
Weitere Infos: Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen. Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung des Biozid-Produktes sind stets zu beachten und einzuhalten. Für Unbefugte und Haustiere unerreichbar und trocken lagern!
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