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Stadt und Landkreis vereinbaren enge Zusammenarbeit bei der Erstellung der Nahverkehrspläne

Landrätin Anita Schneider und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz loteten die künftige Zusammenarbeit mit den Geschäftsführen von Stadtwerke Gießen (SWG) und der OVAG aus

 

Angesichts der drohenden Schließung der Infozentrale der Verkehrsbetriebe Oberhessen (VGO) kam es auf Initiative von Landrätin Anita Schneider und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe Bolz kürzlich zur Aufnahme von Spitzengesprächen zwischen den Vorständen der Stadtwerke Gießen und der OVAG Friedberg.

 

Ziel dieser Gespräche war es, Einsparungen durch eine Zusammenarbeit im Rahmen einer gemeinsamen Mobilitätszentrale zu generieren, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger ein qualitativ gutes Angebot rund um den Öffentlichen Nahverkehr zu erhalten und auszubauen.

 

Als Zwischenergebnis dieser Gespräche kann zunächst festgehalten werden, so Schneider und Grabe-Bolz, dass die Errichtung einer gemeinsamen Mobilitätszentrale vor Abschluss der Umbauarbeiten des Service-Zentrums der Stadtwerke am Marktplatz im Jahr 2012 nicht möglich ist. Die SWG, Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO), Landrätin Schneider und OB Grabe-Bolz haben jedoch einvernehmlich vereinbart, weiterhin in Kontakt zu bleiben und werden im Laufe des Jahres 2011 erneut das Thema „gemeinsame Mobilitätszentrale“ aufrufen.

 

Die bis dato vorgelegten Kosten einer gemeinsamen Mobilitätszentrale generieren Einsparungen im Vergleich zu den ursprünglichen Kosten des Infozentrums VGO. Diese Kosten sind jedoch geschätzt und erst mit Baubeginn und Abschluss bei den Stadtwerken genauer zu beziffern.

 

Erfreulicher Weise konnten jedoch durch die angestoßenen Gespräche Einsparpotentiale auf Seiten des Landkreises erschlossen werden, ohne dass eine Schließung der Infozentrale der VGO erfolgen muss. „Wenn der zuständige Aufsichtsrat der VGO diesen Veränderungen zustimmt, können Einsparungen in einer erheblichen Größe generiert werden“, so Landrätin Schneider. Das Infozentrum der VGO bleibt erhalten, Einsparungen werden generiert und die Idee einer gemeinsamen Mobilitätszentrale kann weiter verfolgt werden.

 

Für OB Grabe-Bolz und Landrätin Schneider ist „ein großer Erfolg dieser Gespräche“, dass zukünftig eine enge Zusammenarbeit hinsichtlich der Nahverkehrsplanung vereinbart wurde. Fortschreibungspläne werden enger miteinander abgestimmt und damit das Nahverkehrsangebot für die Bürgerinnen und Bürger optimiert und Synergien erzielt werden.
 
An den Verhandlungen nahmen neben Landrätin Schneider und OB Grabe-Bolz, Rolf Gnadl, Rainer Schwarz (Vorstände der OVAG), Manfred Siekmann (Vorstand der SWG), Anne Müller-Kreutz (Leiterin der Nahverkehr-Services bei den SWG) sowie Armin Klein (VGO) teil.