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Jugendhilfeausschuss stimmt neuer Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit zu

Bericht zur Schulsozialarbeit und Abgabe der Trennungs- und Scheidungsberatung auch auf der Tagesordnung

 

Die rund 20 Jahre alten Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit hat eine Überarbeitung des Regelwerkes in Bezug auf neue Standards notwendig gemacht.  Nach Auskunft des Ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten Dirk Oßwald habe der Fachausschuss Allgemeine Förderung der Jugendhilfe eine gute Vorlage erarbeitet und dem Jugendhilfeausschuss ein neues Regelwerk zur Abstimmung vorgelegt. Das  Gremium stimmt der neuen Richtlinie einstimmig, bei einer Enthaltung, zu. Der Ausschuss beauftrage den Fachausschuss Allgemeine Förderung der Jugendhilfe auf Grundlage der finanziellen Rahmenbedingungen die Umsetzung der Richtlinie vorzubereiten.

 

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Gießen hat unter dem Vorsitz des Ersten Kreisbeigeordneten in den Räumen der Kreisverwaltung am Riversplatz getagt. 


Wie Dirk Oßwald anschließend gegenüber der Presse mitteilte, standen weiterhin die Abgabe der Trennungs- und Scheidungsberatung an einen freien Träger, sowie ein Zwischenbericht zur Schulsozialarbeit als wesentliche Punkte auf der Tagesordnung.

 

Das Jugendamt des Landkreises hat sich gemeinsam mit dem Stadtjugendamt Gießen dazu entschlossen, die Aufgaben der Trennungs- und Scheidungsberatung inkl. der Beteiligung an familiengerichtlichen Verfahren an einen freien Träger abzugeben. Das Ziel der Übertragung von Aufgaben sei es, so  Peter Heydt, Fachdienstleiter Jugend beim Landkreis, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit zusätzlichen Pflichten des Jugendamtes betrauen zu können. Die beiden Gießener Verwaltungen haben ein Kriterienpapier für die Entscheidung über einen freien Träger entworfen. Auf Grundlage des Papiers sollen die potentiellen Träger ihr Konzept vorstellen. Nachdem der Fachausschuss Jugendhilfeplanung und –entwicklung der Stadt Gießen empfohlen hat, das vorgelegte Papier anzunehmen, hat auch der Jugendhilfeausschuss des Landkreises den Kriterien einstimmig zugestimmt.

 

Abschließend berichtete Matthias Spangenberg, Fachdienstleiter Jugendförderung beim Landkreis,  über die Arbeit der Steuerungsgruppe Sozialarbeit an Schulen. Diese Gruppe tagt regelmäßig und reflektiert die Arbeit an den Schulen. Der Fachdienstleiter betonte zusammenfassend, dass die Beratung der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund der Arbeit  stehen würde.
Bei der Zusammenarbeit mit den Schulen wäre vereinzelt noch optimierungspotential vorhanden. Erste Kurzberichte aller Fachkräfte, die Sozialarbeit an Schulen durchführen, lägen vor und würden ausgewertet. Das Gremium vereinbart, dass ein nächster Zwischenbericht zur Sozialarbeit an Schulen im zweiten Quartal 2010 vorgelegt werden soll.