Kreis-Denkmalschutz beteiligte sich erstmals an Gießener Bau-Expo
Bildunterschrift:
(V.l.n.r.): Landrätin Anita Schneider, Architektin und Kulturhistorikerin Jutta Mößer (seit August 2010 Bezirksdenkmalpflegerin für die Landkreise Gießen und Main-Kinzig), Messe-Besucherin und Denkmal-Eigentümerin F. Klein-Ergang aus Fernwald-Albach, Charlotte Bairstow (Kreis-Denkmalpflege), Dr. Tobias Wolf (Aussenstelle Marburg des Landesamtes für Denkmalpflege, zuständig für die Landkreise Kassel und Werra-Meißner) und Unternehmer Michael Braun aus Nidda (Zimmerei und Holzbau, Internet: www.allesausholzgmbh.de). (Foto: Kreisverwaltung Gießen: Karl-Michael Stöppler).
Landrätin Schneider: Erhalt historischer Bausubstanz dient Allgemeinheit – Infos für die interessierte Gäste
An der Bau-Expo, die in den Gießener Messehallen zum 17. mal stattfand und am Sonntag nach vier Tagen Ausstellungsdauer endete, nahm die bei der Kreisverwaltung angesiedelte Abteilung „Denkmalschutz“ mit den zwei Fachfrauen Dipl.-Ing. Charlotte Bairstow als Sachgebietsleiterin und Sachbearbeiterin Barbara Steuernagel (M. A.) erstmals teil. Zum ersten Male fand auch eine Kooperation zwischen dem kreiseigenen Sachgebiet „Denkmalschutz“ und dem Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden statt. Landrätin Anita Schneider besuchte den Messestand am Freitag (18-02-2011), um sich vor Ort über die Arbeit der Fachleute und die Fachfragen eines Teils der rund 18.400 Besucherinnen und Besucher der Messetage informieren zu lassen. Fazit von Bairstow: „Es kamen viele Gäste – wir waren im Dauereinsatz mit Beratung zu bautechnischen und bauphysikalischen Fragen rund um den Fachwerkbau.“
Landrätin Schneider erfuhr ausserdem, dass einer der Schwerpunkte die energetische Sanierung umfasste. Aber auch grundsätzliche Fragen zu Sanierung von Fachwerkbauten und der Umgang mit Denkmalen und der Erhalt von Altbau-Substanz hätten eine grosse Rolle gespielt. Drei Informationsblätter zu wichtigen Themen wurden am Messestand verteilt. Ferner gab es die umfangreiche Broschüre „Denkmalschutz im Landkreis Gießen“, die kostenlos an interessierte Gäste abgegeben wurde.
Auf einem großen Bildschirm wurden Beispiele von denkmalgerechten Scheunen-Umnutzungen im Kreisgebiet gezeigt. Ein Faltblatt stellte vier Beispiele von Maßnahmen an Denkmälern im Kreis zu den Themen: „Landschaft und Denkmal“, „Sanierung“, „Umnutzung“ sowie „Alt und Neu“ vor. Auch die jetzt mit dem 3. Band komplettierte Topografie des Landkreises Gießen lag für Interessierte zur Einsicht aus.
Denkmalschutz und Maßnahmen zum Erhalt historischer Bausubstanz dienen nach Auffassung von Landrätin Schneider der Allgemeinheit. Damit werde eine Erinnerungskultur an die Vergangenheit gepflegt und eine starke Identität zur eigenen Heimat geschaffen. Die Fachfrauen der Unteren Denkmalschutz-Behörde stünden das ganze Jahr über der interessierten Öffentlichkeit bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite. Sie sind folgendermassen erreichbar: Charlotte Bairstow telefonisch unter 0641/9390-1554 und per E-Mail unter charlotte.bairstow@lkgi.de sowie Barbara Steuernagel unter 0641/9390-1445 und per E-Mail unter barbara.steuernagel@lkgi.de.









