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   ZAUG geht wirtschaftlich gesichert ins Jahr 2007

Die gemeinnützige GmbH „Zentrum für Arbeit und Umwelt Gießen“ (ZAUG) geht trotz des um 200.000 Euro gekürzten Kreiszuschusses für 2007 mit einem soliden Wirtschaftsplan und auf gesicherter finanzieller Basis ins nächste Jahr. „Die Gesellschafter – alle 17 Städte und Gemeinden des Kreises sowie die Stadt und der Kreis Gießen – haben gestern in der ZAUG-Zentrale im Giessener Kiesweg einstimmig einen soliden Wirtschaftsplan für 2007 beschlossen“, berichteten Erster Kreisbeigeordneter Stefan Becker (FW) und Gießens Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann (CDU) gestern gegenüber der Presse. Becker ist als Vertreter des größten Anteilseigners Landkreis Vorsitzender der Gesellschafterversammlung; Haumann als Vertreter des zweitgrößten Gesellschafters Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen. „Damit sind Befürchtungen zur Gefährdung der kommunalen  Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft vom Tisch, die in den letzten Wochen und vor allem während der Kreistagssitzung am Montag abend geäußert wurden. Vor allem das Personal kann damit beruhigt in die Weihnachtszeit gehen“, machten Haumann und Becker deutlich.

 

Die Gesellschafterversammlung der ZAUG gGmbH, die aus den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden sowie Vertretern des Landkreises besteht, verabschiedete den von der Geschäftsführung vorgelegten Wirtschaftsplan ohne Gegenstimmen. Er schließt trotz Einrechnung des verminderten Kreiszuschusses und reduzierter Erlöse für Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der GIAG mit einem rechnerischen Defizit von rund 44.000 Euro ab.

 

„Dieses soll vorrangig im Laufe des Haushaltsvollzugs ausgeglichen werden, da es sich um weniger als 1% des gesamten ZAUG-Haushalts handelt. Gelingt dies nicht, haben die Gesellschafter zugestimmt, dass die Betriebsmittelrücklage zum Ausgleich genutzt wird“, erklärten Haumann und Becker.

 

Dass die Entwicklung positiver verlief als Kritiker im Vorfeld glaubten, liegt vor allem an erzielten verbindlichen Absprachen auf Gesellschafterebene zwischen den kommunalen Gesellschaften GIAG als Auftraggeber und ZAUG als Auftragnehmer. Hier konnte in den vergangenen Tagen und Wochen eine sichere Basis für 2007 geschaffen werden, die ZAUG eine stabile wirtschaftliche Planung für 2007 ermöglicht. Beide Geschäftsführungen seien nun mit der Umsetzung beauftragt.

 

Ferner vereinbarten die Gesellschafterversammlungen der GIAG am Dienstag und der ZAUG gestern, zwei Mitarbeiter von ZAUG im Fallmanagement der GIAG per Personalgestellung einzusetzen. “Das erhöht die Erlösposition bei ZAUG und trägt bei der GIAG zur Entlastung angespannter Personalausstattung bei“, erklärten Becker und Haumann abschließend.