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Mädchenaktionstage vom 12. bis 14. Oktober

Mädchen Aktionstage Koop-Vertrag

Bildunterschrift:
(Hintere Reihe von links nach rechts:) Wiebke Dierkes, Nicolem Roth, Lisa Blöcher und Sabine Nickel sowie (vordere Reihe:) Anne Mohr, Dirk Oßwald, Klaus Peter Weber und Simon Schunk. (Foto: Kreisverwaltung Gießen: Horst Lember)

Startschuss für Hungen ist gefallen

 

Mädchenaktionstage vom 12. bis 14. Oktober

 

Während einer gemeinsamen Pressekonferenz haben kürzlich (20-05-2011) der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Oßwald und der Bürgermeister der Stadt Hungen, Klaus-Peter Weber, sowie Anne Mohr, die Sprecherin des Facharbeitskreises „Mädchenarbeit“ im Landkreis Gießen und Vertreterin der AWO Hessen-Süd, die Kooperationsvereinbarung für die Umsetzung dieses Veranstaltungsreigens unterschrieben. Damit können die Planungen für die 16. Mädchenaktionstage, die federführend vom Jugendbildungswerk des Landkreis Gießen und der mädchenspezifischen Einrichtung „MachMal“ der AWO Hessen Süd organisiert werden, nun konkret in Angriff genommen werden.

 

„Mit mehr als 100 Teilnehmerinnen jährlich ist diese Veranstaltung aus dem Angebot der Jugendarbeit des Landkreises nicht mehr wegzudenken“, betonte Dirk Oßwald während eines Pressegespräches und fügte nicht ohne Stolz hinzu, dass es sich dabei „um eine der größten Veranstaltungen ihrer Art in Hessen handelt.“

 

Auch der Hungener Bürgermeister Klaus-Peter Weber zeigte sich erfreut darüber, die Mädchen in seiner Stadt begrüßen zu dürfen und betonte, dass durch die engagierte Beteiligung der Jugendpflegerin Sabine Nickel ein reibungsloser Ablauf der Tage vor Ort gewährleistet sein werde.

 

Gastgeber der Mädchenaktionstage ist in diesem Jahr die Gesamtschule Hungen, die wie Stufenleiter Michael Schunk betonte, ihre Räumlichkeiten gerne für derartige Kooperationsveranstaltungen zur Verfügung stellt und durch die Schulsozialarbeiterin Lisa Böcher auch personell sowohl in der Planungsphase als auch während der Aktionstage vielfach eingebunden sein wird.

 

„Obwohl vielerorts behauptet wird, die Gleichstellung von Mädchen und jungen Frauen sei in allen Bereichen erlaubt, sind wir der Meinung, dass allein ein Blick auf den Bereich sexualisierte Gewalt gegen Mädchen oder die Wahl der Berufsfelder von Mädchen ausreicht, um die Notwendigkeit mädchenspezifischer Angebote zu erkennen“, betonte Jugendbildungsreferentin Wiebke Dierkes. Die Mädchenaktionstage seien ein Ort, an dem sich Mädchen ganz unter sich ausprobieren könnten und Neues entdeckten. Besondere Highlights seien in diesem Jahr ein Kart-Workshop, ein Workshop „Rund ums Pferd“ oder etwa die Möglichkeit, sich beim Band-Workshop mal an der E-Gitarre ausprobieren zu können.

 

Klassiker wie der Powergirls-Workshop oder das Angebot Musical und Dance sind auch in diesem Jahr wieder dabei. „Als Schwerpunktthema werden wir uns in diesem Jahr gemeinsam mit den Mädchen mit dem Thema cybermobbing auseinandersetzen, dass in den Schulhöfen und Jugendzentren derzeit ein Dauerbrenner ist“, berichtet Mitorganisatorin Nicole Roth.

 

Informationen zu den Mädchenaktionstagen erteilt Kreis-Jugendbildungsreferentin Wiebke Dierkes unter der Telefonnummer 06 41/93 90-91 07 oder unter wiebke.dierkes@lkgi.de.